Aluminium in Deos – unbedenklich oder unterschätzt? Eine kritische Analyse von ChatGPT
Während das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) inzwischen Entwarnung gibt, bleiben viele Wissenschaftler und Verbraucherschützer skeptisch. Besonders problematisch ist, dass die neuen Bewertungen auf industrie-finanzierten Studien mit fragwürdiger Aussagekraft beruhen.
In diesem Artikel zeigen wir, was wirklich hinter den aktuellen Einschätzungen steckt, wie „natürliche“ Alternativen wie Alaun zu bewerten sind – und wie du dich vor Greenwashing schützen kannst.
Die aktuelle Einschätzung des BfR – wie glaubwürdig ist sie?
Das BfR erklärt 2023, die Aluminiumaufnahme über die Haut sei geringer als früher angenommen. Grundlage ist eine Studie von Cosmetics Europe, dem Lobbyverband der europäischen Kosmetikindustrie.
Was ist daran problematisch?
- 18 Personen wurden getestet, doch nur 16 flossen in die Auswertung ein – das reicht nicht für belastbare Aussagen.
- Kurzzeitstudie: keine Daten zur Langzeitwirkung oder Anreicherung
- Interessenkonflikt: Studie stammt vom Industrieverband selbst
Was ist mit Alaun-Deos?
Viele Verbraucher glauben: „Alaun ist ein natürliches Mineral, also unbedenklich.“ Doch das ist ein gefährlicher Trugschluss.
Fakten zu Alaun:
- Besteht aus Aluminiumverbindungen (Kaliumaluminiumsulfat)
- Die Aussage, es dringe nicht in die Haut ein, ist zwar weit verbreitet, aber nicht wissenschaftlich belegt.
- Insbesondere nach der Rasur oder auf gereizter Haut kann Aluminium leichter eindringen
- Studie 2017 (Uni Innsbruck): Hohe Aluminiumwerte im Brustgewebe bei Frauen mit Brustkrebs
Was sagen unabhängige Stellen wie Stiftung Warentest & ÖKO-TEST?
- Stiftung Warentest (2020): „Schon über die Ernährung nehmen viele Menschen mehr Aluminium auf, als Grenzwerte zulassen. Jeder zusätzliche Kontakt über Kosmetikprodukte sollte kritisch geprüft werden.“
- Auch ÖKO-TEST (2021) warnt: „Aluminium ist neurotoxisch und kann das Nervensystem schädigen.“
Beide empfehlen: Vorsicht – besonders bei täglichem Gebrauch und empfindlicher Haut.
Aluminiumfrei = sicher? Vorsicht vor Werbetricks
Was wirklich hinter den Etiketten steckt:
- „Ohne ACH“ bedeutet nur, dass kein Aluminiumchlorid-Hexahydrat enthalten ist – doch andere Aluminiumverbindungen wie Alaun können trotzdem enthalten sein.
- Begriffe wie „natürlich“, „sanft“ oder „vegan“ schaffen Vertrauen – doch sie sagen nichts über den Gesamtinhalt aus.
- „100 % vegan und natürlich“ klingt gut – heißt aber nur: 100 % vegan, nicht 100 % natürlich! Lass dich nicht täuschen – der wahre Inhalt steht in der INCI-Liste.
Fazit: Kein Grund zur Entwarnung
- Die neue BfR-Einschätzung basiert auf zweifelhaften Studien mit Interessenskonflikt
- Alaun ist kein sicherer Ersatz, sondern Teil des Problems
- Unabhängige Organisationen warnen weiterhin vor Aluminium in Kosmetik
Deshalb sollten Verbraucher INCI-Listen lesen, Werbeversprechen hinterfragen und sich nicht auf Naturkosmetik-Siegel verlassen.
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